Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Berchtesgadener Land

Kommunale Jugendarbeit ist die vom Jugendamt des Landkreises (örtlicher, freier Träger) getragene Jugendarbeit. Sie ist Teil der Jugendhilfe, bildet jedoch durch ihre Inhalte, Methoden und den Zugang zu ihren Zielgruppen ein eigenständiges Aufgabengebiet. Jugendarbeit ist im Kern Erziehungs- und Bildungsaufgabe. Sie bietet darüber hinaus Hilfen zur allgemeinen Lebensbewältigung und wirkt an der Integration junger Menschen in der Gesellschaft mit.

 

Bei uns gibt´s:

  • Beratung von Gemeinden, Jugendverbänden und offener Jugendarbeit
  • Fachberatung und Vernetzung der Jugendbeauftragten
  • Fachberatung und Vernetzung der Hauptamtlichen in der Jugendarbeit
  • Fachliche Koordination von Jugendsozialarbeit an Schulen
  • Organisation von Ferienlagern und Feriencamps
  • Aktion Spielbus in den Sommerferien
  • Freizeitpass BGL
  • JugendCard BGL
  • Verleihservice im Landratsamt
  • Kinderkino BGL
  • Fachtagungen, Projekte, Aktionen, Medienworkshops
  • Jugendleiterausbildung (JuLeiKurs) in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring BGL
  • Jugendhilfeplanung 

 

Sie erreichen uns:

Montag bis Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00  - 16:00 Uhr
Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung


Auf der Seite www.jugendcard.de finden sich viele Maßnahmen und Angebote zu den oben genannten Themen.

Besondere Angebote in der Ferienzeit 2017

Häufig gestellte Fragen

Der/die kommunale Jugendpfleger/in im Landkreis BGL ist Fachkraft in der Verwaltung des Amtes für Kinder, Jugend und Familien am Landratsamt und ist mit der Erledigung der Aufgaben der Jugendarbeit in ihrer Gesamtheit für den Landkreis (Gebiet des örtlichen Trägers) beauftragt. Standardausbildung ist ein Fachhochschulstudium/Universitätsstudium mit Zusatzausbildung zum/zur staatlich geprüften Jugendpfleger/in.

Sie hat im Rahmen der Gesamt- und Planungsverantwortung des örtlichen Trägers (Landkreis BGL) dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen.

  • Kinder, Jugendliche, junge Volljährige
  • Erziehungsberechtigte, Personensorgeberechtigte, Multiplikatoren
  • andere Träger und Organisationen der Jugendarbeit und der Sozialen Arbeit
  • kreisangehörige Gemeinden, Institutionen mit Bezug zur Jugendarbeit/jungen Menschen
  • Recht junger Menschen auf Erziehung und Förderung
  • Freiwilligkeit der Teilnahme an Angeboten
  • Orientierung an den Interessen junger Menschen
  • Partizipation junger Menschen
  • Vielfalt und demokratische Struktur der Träger
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit freien Trägern
  • Achtung der Selbständigkeit freier Träger
  • Förderung und Erziehung junger Menschen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten
  • Schaffung positiver Lebensbedingungen sowie einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt
  • Herstellung und Förderung von Bedingungen, die Jugendarbeit ermöglichen
  • Befähigung zu/r Selbstorganisation, Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Mitverantwortung, sozialem Engagement
  • Beteiligung und Mitgestaltung durch junge Menschen
  • Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen
  • Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit
  • Förderung der Jugendverbände, -gruppen und -initiativen
  • außerschulische Jugendbildung
  • Kinder- und Jugenderholung
  • offene Jugendarbeit
  • internationale Jugendarbeit
  • Arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit
  • Jugendberatung
  • Jugendhilfeplanung Bereich Jugendarbeit
  • Beratung und Unterstützung kreisangehöriger Gemeinden
  • die mit der Jugendarbeit verbundenen Aufgaben der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes

Im Schwerpunkt ist sie infrastrukturorientiert tätig:

  1. Sie schafft Grundlagen durch Infrastrukturplanung, Klärung von Bedarfslagen, Konzeptbildung.
  2. Sie wirkt durch Anregung, Beratung und gegebenenfalls Förderung darauf hin, dass Träger der freien Jugendhilfe und gegebenenfalls Gemeinden die erforderlichen Einrichtungen und Angebote bereitstellen.
  3. Sie sorgt für Information, Vernetzung und gegebenenfalls Koordination von Angeboten für Träger und Zielgruppen.
  4. Sie erbringt selbst Leistungen, soweit andere Träger dazu nicht bereit oder in der Lage sind (Subsidiarität).

Kommunale Jugendarbeit ist in das örtliche Jugendamt eingebunden.

1. Normative Standards, z.B.:

  • Orientierung an den Interessen der Adressaten
  • Beteiligung der Zielgruppen an Entwicklung und Durchführung der Tätigkeit
  • Kooperation mit freien Trägern und Gemeinden
  • Zielgruppen- und Ortsnähe, Bedarfsorientierung
  • Rechtssicherheit


2. Fachliche Standards, z.B.:
 

  • konzeptionelle Grundlagen der Tätigkeit
  • Effizienz und Effektivität
  • Verbindlichkeit/Objektivität  


 3. Institutionelle Standards:

  • Umsetzung der Zielvorgaben des örtlichen Trägers
  • Qualitäts-, Ziel- und Ergebniskontrollen
  • zeitgerechte, zügige und wirtschaftliche Aufgabenerledigung
  • kostenbewusste und effiziente Haushaltsbewirtschaftung  


Bedingungen für eine erfolgreiche Tätigkeit der kommunalen Jugendarbeit:   

  • ausreichende personelle Ausstattung
  • angemessene institutionelle Gestaltungs- und Handlungsspielräume
  • flexible Arbeitsrahmenbedingungen und Leitungsstrukturen
  • ausreichende Raum-, Sach- und Finanzausstattung
  • Interesse des örtlichen Trägers an der Entwicklung der Jugendarbeit
  • fachliche und persönliche Vorraussetzungen bei den Fachkräften