Lärmbelästigung durch Geräte und Maschinen

In Wohngebieten dürfen Maschinen und Geräte, die der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung unterliegen, nur eingeschränkt benutzt werden.  


Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) gilt für Geräte- und Maschinenarten, wie beispielsweise Rasenmäher oder elektrische Heckenscheren, aber auch Baumaschinen. In der Verordnung sind Regelungen enthalten, die den Gebrauch in bestimmten sensiblen Bereichen wie etwa in Wohngebieten und Sondergebieten, die der Erholung oder der Fremdenbeherbergung dienen, oder zu Zeiten mit einem erhöhten Ruhebedürfnis (Sonn- und Feiertag, Abend- und Nachtzeiten) einschränken.  


Viele Gemeinden verfügen über eigene Lärmschutzverordnungen für ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten. Diese Verordnungen schützen oftmals auch die Mittagsruhe. Erkundigen Sie sich dazu bei Ihrer Gemeindeverwaltung.     


Bei dem Betrieb einer Baustelle sind ebenfalls bestimmte Immissionsrichtwerte einzuhalten. Diese richten sich nach der Gebietsart.

Lärmbelästigung durch Sportveranstaltungen

Für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von Sportanlagen gilt die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes).


Sportlärm weist gegenüber anderen Geräuschen Besonderheiten auf. So treten Geräusche von Sportanlagen oftmals zu Zeiten auf, in denen ein Teil der Bevölkerung ein besonderes Ruhebedürfnis hat (z.B. an Sonn- und Feiertagen). Mit der Sportausübung verbundene Geräusche enthalten häufig Impulsgeräusche, wie etwa Geräusche von Startpistolen, Aufprallgeräusche von Bällen oder Zuschauerreaktionen.      


Die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) legt im Hinblick auf Geräuschimmissionen von Sportanlagen zum Schutz der Anwohner Immissionsrichtwerte in Abhängigkeit der Gebietsart fest.


Die Verordnung bestimmt auch die anzuwendenden Ermittlungs- und Beurteilungsverfahren.