Bildung und Teilhabe

Kinder von Eltern, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, den Kinderzuschlag zum Kindergeld, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen.

 

Folgende Leistungen können beantragt werden:

  • Eintägige Ausflüge von Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie mehrtägige Klassenfahrten
  • Schulbedarf   
  • Schülerbeförderung
  • Lernförderung/Nachhilfe
  • gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in Schule/KiTa
  • soziale und kulturelle Teilhabe (Aktivitäten in Vereinen, Musikunterricht, Freizeiten ö.ä.)

Antragstellung erforderlich

Den erforderlichen Antrag erhalten Sie im örtlich zuständigen Jobcenter (für SGB II Bezieher und erwerbsfähige Personen) oder im Sozialamt (für SGB XII Bezieher und nicht erwerbsfähige Personen sowie für die Empfänger von Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Wohngeldgesetz).

Abgabe des Antrages

Sie können den Antrag mit den notwendigen Unterlagen im örtlich zuständigen Jobcenter (für SGB II Bezieher und erwerbsfähige Personen) oder beim Landratsamt oder bei Ihrer Gemeinde (alle anderen Personen) persönlich abgeben oder an das Landratsamt – Fachbereich 12 - senden. 

  • Allen Anträgen ist grundsätzlich eine Kopie des Bescheides der den Anspruch begründenden Leistung (z.B. Wohngeldbescheid) beizufügen.
  • Für den Antrag auf Übernahme der Kosten einer Klassenfahrt ist eine Bestätigung der Schule bzw. der Kindertagesstätte erforderlich.
  • Für den Antrag auf Übernahme von Kosten für eine Lernförderung bedarf es einer Bestätigung der Schule über den genauen Förderbedarf.
  • Dem Antrag auf Übernahme der Kosten der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung ist eine entsprechende Bestätigung der Schule/der Kindertagesstätte beizufügen.

Alle erforderlichen Formblätter finden Sie unter „Formulare“.

Häufig gestellte Fragen

Bedarfe für Bildung werden nur bei Personen berücksichtigt, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen und keine Ausbildungsvergütung erhalten (Schülerinnen und Schüler).


Ausnahme:

Leistungen für die Teilhabe am sozialen und kulturellem Leben werden nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gewährt.

Die Gesamtleistung beträgt pro Schuljahr 100 Euro. Die Zahlungen erfolgen im August (70 Euro) und im Februar (30 Euro).

Die Kosten für das gemeinschaftliche Mittagessen werden abzüglich 1 Euro pro Essen (Eigenanteil) übernommen. Grundsätzlich werden die Kosten direkt mit dem Anbieter abgerechnet.

Nein. Teilhabeleistungen werden nur nach Vorlage eines Zahlungsnachweises (z.B. Quittung, Kontoauszug, usw.) erstattet.