Besonders geschützte Tierart anmelden

Wenn Sie im Besitz eines besonders geschützten Wirbeltieres sind, müssen Sie dieses unverzüglich nach Beginn der Haltung bei der Unteren Naturschutzbehörde melden.

 

Der Besitz von besonders geschützten wildlebenden Tierarten ist grundsätzlich unzulässig. Zu den besonders geschützten Arten gehören beispielsweise alle europäischen Vögel und Reptilien, fast alle wildlebenden heimischen und nicht heimischen Säugetiere, Papageien, Schildkröten und Schlangen.


Eine Ausnahme von diesem Besitzverbot liegt vor, wenn es sich um legal eingeführte (zuständige Behörde für Ein- und Ausfuhrgenehmigungen ist das Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110 in 53179 Bonn) oder legal gezüchtete Tiere handelt.


Der Besitz eines solchen Tieres verpflichtet jedoch dazu, dies unverzüglich nach dem Erwerb bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, also dem Landratsamt Berchtesgadener Land, schriftlich anzuzeigen.


Diese Verpflichtung beruht auf § 7 Abs. 2 der Bundesartenschutzverordnung. Die Anzeige muss schriftlich erfolgen und detaillierte Angaben z.B. zu Art, Zahl, Geschlecht, Alter, Herkunft sowie die Kennzeichnung der Tiere enthalten.


Zu der vollständig ausgefüllten und unterschriebenen "Bestandsanzeige von Wirbeltieren der besonders geschützten Arten" müssen Original-Dokumente für den Nachweis der rechtmäßigen Herkunft eingereicht werden (z.B. EG- oder CITES-Bescheinigungen, Quittungen, Rechnungen, Verträge).

  • Original-Herkunftsnachweis (EG- bzw. Cites-Bescheinigungen, Quittungen, Rechnungen, Verträge)
  • vollständig ausgefülltes Formular "Anzeige geschützter Tierarten"