Landratsamt Berchtesgadener Land

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der Website des Landratsamtes Berchtesgadener Land,

der Schutz Ihrer Gesundheit und der unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität.

Persönliche Gespräche sind nach vorheriger Terminabsprache und mit 3G-Nachweis auch weiterhin möglich. Die Überprüfung des 3G-Nachweises (geimpft, genesen, getestet) erfolgt durch unseren Sicherheitsdienst im Eingangsbereich. Vom Arbeitgeber überwachte Selbsttests sind nicht gültig. Es wird weiters darauf hingewiesen, dass Genesenennachweise nur noch 90 Tage als 3G-Nachweis gelten.

Auf allen Begegnungsflächen im Landratsamt gilt zudem eine FFP2-Maskenpflicht.

Aktuelle Informationen

  • zum Coronavirus im Landkreis finden Sie hier.
  • zum Impfzentrum Berchtesgadener Land inkl. Impftermine finden Sie hier.
  • zum Kommunalen Testzentrum Berchtesgadener Land finden Sie hier.

Aufforstung - Rodung - Kahlhieb

Die erstmalige Aufforstung wie auch die Rodung (Beseitigung von Wald zugunsten einer anderen Bodennutzungsart) ist erlaubnispflichtig. Über die Erlaubnis entscheidet das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein als untere Forstbehörde im Einvernehmen mit dem Landratsamt.

 

Die Erstaufforstung nicht forstlich genutzter Grundstücke mit Waldbäumen durch Saat oder Pflanzung bedarf der Erlaubnis. Dies gilt auch für die Anlage von Kulturen zur Gewinnung von Christbäumen und Schmuckreisig sowie für Kurzumtriebskulturen. Antragsberechtigt ist der Eigentümer der Aufforstungsfläche. Der Antrag ist für Flächen im Landkreis Berchtesgadener Land beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein zu stellen. Dieses entscheidet im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Berchtesgadener Land über den Antrag.


Auch die Rodung, als die Beseitigung von Wald zugunsten einer anderen Bodennutzungsart, bedarf der Erlaubnis.


Im Schutzwald (Art. 10 des Waldgesetzes für Bayern) gilt als Rodung auch die Beseitigung von Bäumen zur Anlage von beispielsweise Waldwegen oder Holzlagerplätzen, auch wenn diese Flächen grundsätzlich nach dem Waldgesetz für Bayern dem Wald gleich stehen.


Der Antrag zur Rodung auf Flächen im Landkreis Berchtesgadener Land ist ebenfalls beim Amt für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Traunstein zu stellen. Wie auch im Verfahren zur Erstaufforstung erfolgt die Entscheidung im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Berchtesgadener Land.


Ein Kahlhieb, auch Kahlschlag, geht im Gegensatz zur Rodung nicht mit einer Änderung der Bodennutzung einher. Auf diesen Flächen entsteht durch Wiederaufforstung erneut Wald. Grundsätzlich bedarf es dafür keiner Genehmigung durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein. Das trifft jedoch nicht für Kahlhiebe im Schutzwald oder in Landschafts- oder Naturschutzgebieten zu: hier bedarf auch der Kahlhieb der Erlaubnis der unteren Forstbehörde bzw. der Naturschutzbehörde.

Kontakt

Herr Marchner

Fachlicher Naturschutz für Ainring, Anger, Berchtesgaden, Freilassing und Schönau a. Königssee

Frau Prantl

Fachlicher Naturschutz für Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Bischofswiesen, Marktschellenberg und Ramsau

Frau Rauscher

Fachlicher Naturschutz für Laufen, Piding, Saaldorf-Surheim, Schneizlreuth und Teisendorf

Herr Reindl