Grenzgängerkarte

Eine Grenzgängerkarte kann einem Ausländer für die Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland erteilt werden, wenn

  • dieser sich rechtmäßig in einem der Bundesrepublik Deutschland angrenzenden Staat (z.B. Österreich) aufhält, dort einen gültigen Aufenthaltstitel besitzt und der Wohnsitz im Ausland beibehalten wird, 
  • er in familiärer Lebensgemeinschaft mit seinem deutschen Ehegatten oder Lebenspartner lebt oder
  • er in familiärer Lebensgemeinschaft mit seinem Ehegatten oder Lebenspartner lebt, der Unionsbürger ist und als Grenzgänger im Bundesgebiet eine Erwerbstätigkeit ausübt oder ohne Grenzgänger zu sein seinen Wohnsitz vom Bundesgebiet in einen an Deutschland angrenzenden Staat verlegt hat, oder
  • die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Ausübung einer Beschäftigung erfüllen würde (z.B., weil er eine besondere berufliche Qualifikation besitzt).

 

Die Erteilung einer Grenzgängerkarte unter Beibehaltung des Wohnsitzes im Ausland und des Aufenthaltstitels des angrenzenden Staates ist unter Umständen auch für eine selbständige Tätigkeit möglich, ohne dass die vorgenannten familiären oder beruflichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen.   Eine Grenzgängerkarte ist kein Aufenthaltstitel und vermittelt keine weitergehenden Rechte in Deutschland. Die Grenzgängerkarte erlaubt lediglich die Ausübung einer genau definierten Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit.


Der Antrag auf Erteilung einer Grenzgängerkarte ist bei der Ausländerbehörde zu stellen, die für den Ort der beabsichtigten Erwerbstätigkeit zuständig ist. Wenn die Erwerbstätigkeit im Landkreis Berchtesgadener Land ausgeübt werden soll, ist das Landratsamt Berchtesgadener Land zuständig.


Bitte erkundigen Sie sich bei der Ausländerbehörde.

Häufig gestellte Fragen

Die Grenzgängerkarte erlaubt lediglich die Ausübung einer genau definierten Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit. Eine Grenzgängerkarte ist kein Aufenthaltstitel und vermittelt keine weitergehenden Rechte in Deutschland.

Die Erteilung einer Grenzgängerkarte unter Beibehaltung des Wohnsitzes im Ausland und des Aufenthaltstitels des angrenzenden Staates ist unter Umständen auch für eine selbständige Tätigkeit möglich, ohne dass die besondere familiäre oder berufliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Eine Grenzgängerkarte kann einem Ausländer für die Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland erteilt werden, wenn dieser sich rechtmäßig in einem der Bundesrepublik Deutschland angrenzenden Staat (z.B. Österreich) aufhält, dort einen gültigen Aufenthaltstitel besitzt und der Wohnsitz im Ausland beibehalten wird, wenn er  

  • in familiärer Lebensgemeinschaft mit seinem deutschen Ehegatten oder Lebenspartner lebt oder
  • in familiärer Lebensgemeinschaft mit seinem Ehegatten oder Lebenspartner lebt, der Unionsbürger ist und als Grenzgänger im Bundesgebiet eine Erwerbstätigkeit ausübt oder
  • ohne Grenzgänger zu sein seinen Wohnsitz vom Bundesgebiet in einen an Deutschland angrenzenden Staat verlegt hat, oder
  • die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Ausübung einer Beschäftigung erfüllen würde (z.B., weil er eine besondere berufliche Qualifikation besitzt).

 

 

 

Der Antrag auf Erteilung einer Grenzgängerkarte ist bei der Ausländerbehörde zu stellen, die für den Ort der beabsichtigten Erwerbstätigkeit zuständig ist.