Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien; Zuwendungen

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gewährt Zuwendungen für Maßnahmen zur Pflege, Erhaltung und Entwicklung geschützter und schutzwürdiger Flächen und Einzelbestandteile der Natur.

 

Maßnahmen nach den Landschaftspflege- und Naturpark- Richtlinien (LNPR) dienen dazu,

  • Natur und Landschaft als Lebensgrundlage, Umwelt und Erholungsbereich des Menschen zu erhalten und zu entwickeln,
  • Lebensräume gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu sichern oder wieder zu schaffen,
  • den mit der Inschutznahme von Flächen und Einzelbestandteilen der Natur verfolgten Zweck zu erreichen,
  • Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege, die in Plänen nach Art. 4 Bayerisches Naturschutzgesetz (BayNatSchG) enthalten sind, zu verwirklichen,
  • einen landesweiten Biotopverbund zu entwickeln, zu erhalten und zu pflegen,
  • einen Beitrag zur Sicherung und Entwicklung des europäischen ökologischen Netzes Natura 2000 zu leisten.

VORAUSSETZUNGEN

Zuwendungsempfänger:

  • kommunale Körperschaften und deren Zusammenschlüsse
  • Landschaftspflegeverbände sowie Vereine und Organisationen, die sich satzungsgemäß dem Naturschutz und der Landschaftspflege widmen
  • Eigentümer oder Besitzer der für Maßnahmen vorgesehenen Grundstücke

HÖHE DER ZUWENDUNG

Bei Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege, Entwicklung und Neuschaffung von ökologisch wertvollen Lebensräumen sowie speziellen Artenschutzmaßnahmen, bei der Umsetzung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, bei Erwerb von Grundstücken in besonderen Einzelfällen bis zu einem Förderhöchstsatz von 70 %. Bei Maßnahmen mit  besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung können, in begründeten Ausnahmefällen, auch bis zu 90 % Förderung gewährt werden.