Landratsamt Berchtesgadener Land

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Liebe Besucherinnen und Besucher
der Website des Landratsamtes Berchtesgadener Land,

der Schutz Ihrer Gesundheit und der unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität.

Persönliche Gespräche sind nach vorheriger Terminabsprache und mit 3G-Nachweis auch weiterhin möglich. Die Überprüfung des 3G-Nachweises (geimpft, genesen, getestet) erfolgt durch unseren Sicherheitsdienst im Eingangsbereich. Vom Arbeitgeber überwachte Selbsttests sind nicht gültig. Es wird weiters darauf hingewiesen, dass Genesenennachweise nur noch 90 Tage als 3G-Nachweis gelten.

Auf allen Begegnungsflächen im Landratsamt gilt zudem eine FFP2-Maskenpflicht.

Aktuelle Informationen

  • zum Coronavirus im Landkreis finden Sie hier.
  • zum Impfzentrum Berchtesgadener Land inkl. Impftermine finden Sie hier.
  • zum Kommunalen Testzentrum Berchtesgadener Land finden Sie hier.

Katastrophenschutz und Zivilschutz

Aufgaben des Katastrophenschutzes sind die Vorbereitung der Abwehr und die Abwehr von Katastrophen. Das Landratsamt leitet als Katastrophenschutzbehörde den Einsatz zur Bewältigung von Katastrophen und Großschadensereignissen in seinem Zuständigkeitsbereich. Die Führung im Einsatzfall wird von der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) übernommen. Für die Wahrnehmung der Aufgaben am Schadensort bestellt die Katastrophenschutzbehörde einen örtlichen Einsatzleiter.

 

Weitere Aufgaben der Katastrophenschutzbehörde sind auch die Alarmierungsplanung im Brand- und Katastrophenschutz, die Erstellung von Sonderplänen für besonders gefährdete Anlagen und Einrichtungen, die Regelung der Einsatzleitung bei Katastrophen und Großschadensereignissen, die Aus- und Fortbildung sowie das stetige Üben.
 

Katastrophenfall Starkregen 2021

Hochwasserhilfen 2021

Programm zur Unterstützung vom Starkregen und Hochwasser im Juli 2021 betroffener privater Haushalte und Wohnungsunternehmen in Bayern

Die Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 haben im südlichen Teil des Landkreises Berchtesgadener Land erhebliche Schäden verursacht. Die Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen dieser Katastrophe werden aus dem nationalen Fonds „Aufbauhilfe 2021“ finanziert. Hierzu wird nach Abstimmung mit Bund und Ländern auch ein Programm zur Unterstützung vom Starkregen und Hochwasser im Juli 2021 betroffener privater Haushalte und Wohnungsunternehmen in Bayern aufgelegt. Geschädigte Bürgerinnen und Bürger können entsprechende Zuschüsse bis Ende Juni 2023 beantragen.


Die Finanzhilfen werden als Billigkeitsleistung gemäß Art. 53 BayHO für Maßnahmen zur Beseitigung von starkregen- und hochwasserbedingten Schäden gewährt.


Die geschädigten Bürgerinnen und Bürger erhalten Zuschüsse zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. Wurde das Wohngebäude zerstört, ist auch die Neuerrichtung förderfähig (Ersatzvorhaben). In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Auch die Reparatur beschädigter notwendiger Hausratsgegenstände oder die Wiederbeschaffung zerstörten Hausrats sind förderfähig. Erhaltene Soforthilfen sind auf die Förderung anzurechnen.


Bereits begonnene Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Schäden können bei der Förderung anerkannt werden, soweit sie nach dem Hochwasserereignis (Stichtag: 1. Juli 2021) beauftragt wurden und sparsam und zweckmäßig ausgeführt werden. Die Schäden sollten vor der Beseitigung dokumentiert werden.


Die Anträge sind bei der Regierung von Oberbayern per E-Mail: wohnungswesen@reg-ob.bayern.de oder per Post zu stellen.


Die Zuschüsse müssen bis spätestens 30. Juni 2023 beantragt werden.


Die Bekanntmachung der Förderbedingungen und den Antrag für die Beantragung des Zuschusses sind hier oder unter https://www.stmb.bayern.de/wohnen/hochwasserhilfen2021/index.php abrufbar.


 

Steuerliche Erleichterungen für Betroffene verlängert - Katastrophenerlass ermöglicht steuerliche Hilfsmaßnahmen bis Ende Juni 2022

Die Möglichkeit einer zinslosen Steuerstundung oder einer Zurückstellung von Vollstreckungsmaßmaßnahmen wird bis 30. Juni 2022 verlängert. Auch können bis 31. März 2022 weiterhin unter erleichterten Bedingungen Steuervorauszahlungen angepasst werden. Verlängert wurden auch die Nachweiserleichterungen für bis 31. März 2022 geleistete Spenden. Auch Sonderabschreibungen sind möglich. Muss Hausrat und Kleidung in größerem Umfang wiederbeschafft werden, können diese Ausgaben unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Ansprechpartner ist das jeweils zuständige Finanzamt.


Mehr Informationen hierzu finden sie unter: https://stmfh.bayern.de/service/finanzielle_hilfen/hochwasser_2021/unwettererlass.pdf