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Spätblüher

Im Herbst kann es im Garten noch einmal bunt werden. Damit Wildbienen und andere Insekten in dieser für sie schwierigen Zeit noch genügend Nahrung zum Überleben finden, können spätblühende Pflanzen im Garten gepflanzt werden.
 

Während im Frühling und Sommer viele heimische Kräuter, Wildstauden und Obstbäume blühen, wird das Nahrungsangebot für Insekten ab Spätsommer und Herbst knapp. Jetzt ist die Zeit für köstliche Früchte, die sich zuhauf an den Bäumen und Sträuchern finden. Aber Bienen, Hummeln und Schmetterlinge finden in der späten Jahreszeit immer weniger Nektar und Pollen. Um zu überleben und den Winter zu überstehen, sind sie aber auf ein gesichertes Nahrungsangebot bis zum Einsetzen des Frostes angewiesen. Das ist gerade vor dem Hintergrund des Bienensterbens wichtiger denn je. So braucht ein Bienenstock zur Überwinterung einen Wintervorrat von bis zu 15 kg Futter aus Nektar und Pollen.
 

Damit Bienen & Co ausreichend Nahrung finden, braucht es Pflanzen, die jetzt im Herbst noch blühen und dabei möglichst viel Nektar und Pollen spenden. So gibt es viele heimische Spätblüher, die man gut im Garten anpflanzen kann. Hierzu gehört der Efeu, ein wahrer Bienenmagnet, der im Oktober blüht und ein reiches Angebot an Nektar und Pollen hat für Bienen, Hornissen, Wespen und Schwebfliegen. Weiss- und Rotklee sowie Hornklee erfreuen Hummeln besonders. Sie nehmen gerne Hülsenfrüchtler an, zu denen die Kleesorten gehören.
 

Ebenfalls beliebt bei Wildbienen sind Kornblumen, die auch Schmetterlinge und Falter anziehen. Auch Kräuterpflanzen wie Borretsch, Thymian, Minze, Salbei und Oregano, spätblühende Sommerblumen wie Ringelblume, Kapuzinerkresse, Fetthenne, Kugeldistel, Goldrute, Sterndolde, Astern und andere Stauden zählen zu den sogenannten Bienenweiden, die unzählige Insekten anlocken und teils bis in den Oktober hinein blühen.
 

Noch etwas später schließen sich zum Beispiel Herbstzeitlose und Winterheide an, letztere kann sogar von Dezember bis April die Gärten und Balkonkästen mit ihren Blüten bereichern – bis sie langsam von Frühblühern wie Christrosen, Schneeglöckchen, Krokussen und Weidebäumen abgelöst werden, die dann den nahenden Frühling ankündigen.

Kontakt

Herr Stein

Kreisgartenfachberater

Während Außendienst

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