Anpassungsförderung für Menschen mit Behinderung

Für die bauliche Anpassung von bestehendem Wohnraum für Menschen mit Behinderung gibt es eine staatliche Förderung in Form eines leistungsfreien Darlehens.

 

Die Bewegungsfähigkeit eines Menschen kann aus vielen Gründen eingeschränkt sein. Um trotzdem ein selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen zu können, bedarf es oft nur geeigneter baulicher Veränderungen. Der Freistaat Bayern fördert die behindertengerechte Anpassung von bestehendem Eigen- und Mietwohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms mit einem leistungsfreien Darlehen von bis zu 10.000 Euro.  

 

Für eine Förderung kommen beispielsweise in Frage 

  • der behindertengerechte Umbau einer Wohnung,
  • der Einbau behindertengerechter sanitärer Anlagen oder
  • der Einbau solcher baulichen Anlagen, die die Folgen einer Behinderung mildern.  


Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem die Einhaltung von bestimmten Einkommensgrenzen. Der Antrag auf Förderung muss vor Auftragsvergabe erfolgen. In Ausnahmefällen ist auch eine nachträgliche Antragstellung möglich, sofern seit Auftragsvergabe noch keine 6 Monate vergangen sind.


Um eine detaillierte Prüfung einer Fördermöglichkeit zu bekommen, bieten wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch an.

Für dieses Gespräch bitten wir um telefonische Terminvereinbarung +49 8651 773 834.  

Häufig gestellte Fragen

Das Bayerische Wohnungsbauprogramm sieht für folgende Maßnahmen eine Förderung vor:  

  • Umbau einer Wohnung (behindertengerechter Wohnungszuschnitt, Abbau von Schwellen)
  • Einbau behindertengerechter sanitärer Anlagen (z. B. Schaffung bodengleicher Duschplätze oder Einbau von Stütz- und Haltesystemen)
  • Einbau weiterer baulicher Anlagen (z. B. Aufzug oder Rampe für Rollstuhlfahrer, Treppenlift, Nachrüstung von automatischen Tür-, Tor-, oder Fensterantrieben, Maßnahmen zur Verbesserung der Orientierung und Kommunikation)

Es besteht aktuell ein medizinisches Bedürfnis für die bauliche Anpassungsmaßnahme (Attest des Hausarztes). Die Einkommensgrenzen der Wohnraumförderbestimmungen dürfen nicht überschritten werden. Antragsteller muss grundsätzlich der Eigentümer bzw. Wohnberechtigte sein.   

Die Höchstsumme der Förderung beträgt 10.000 Euro. Allerdings ist die Förderung der BayernLabo nachrangig, d.h. wenn Sie bereits eine Pflegestufe haben, ist der Zuschuss der Pflegekasse in Höhe von 4.000 Euro von der förderfähigen Summe abzuziehen.