Elektromobilität

Elektroautos bieten die Möglichkeit im Individualverkehr umweltfreundlich und mit voller Flexibilität mobil zu sein. Mit der Einbindung von erneuerbaren Energien sind Sie zudem emissionslos unterwegs. 

Kaufprämie für Elektrofahrzeuge (Umweltbonus)

Seit 2. Juli 2016 kann die Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge und in Höhe von 3.000 Euro für Plug-In-Hybride (extern aufladbare Hybridfahrzeuge) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, im Einzelnen

  • ein reines Batterieelektrofahrzeug,
  • von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder
  • Brennstoffzellenfahrzeug

der Klassen M1 und N1 bzw. N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen. Ebenso förderfähig sind Fahrzeuge, gleich welchen Antriebs, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen.


Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche links im Menü verfügbar ist.


Die Förderung beträgt

  • 4.000 Euro für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge
  • 3.000 Euro für Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge (von außen aufladbares Hybridfahrzeug mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 50 g/km).


Die Förderung wird zur Hälfte durch Bundesmittel und zur Hälfte von der Automobilindustrie gewährt. Die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells (BAFA Listenpreis) als Nachlass gewährt. Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro netto nicht überschreiten.


Zielgruppe:

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Stiftungen
  • Körperschaften
  • Vereine


Fördervoraussetzungen:

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des BAFA befinden.
  • Der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 erfolgt sein.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.


Weitere Informationen finden Sie »hier.

Elektromobilität für den kommunalen Fuhrpark

In einem vom Landratsamt initiierten Projekt, ersetzen die Gemeinden im Landkreis insgesamt 11 Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb durch Elektrofahrzeuge und E-Bikes. Alle Gemeinden im Berchtesgadener Land, die einen eigenen Fuhrpark bewirtschaften, fahren somit teilweise elektrisch.


Das Projekt wird durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Der Investitionszuschuss beträgt für alle Fahrzeuge insgesamt 48,84 % (max. 200.000 Euro). Die Elektrofahrzeuge und E-Bikes werden durch die beteiligten Gemeinden im Zeitraum von Anfang 2016 bis Ende 2018 beschafft. 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab:

Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Umfrage zur Elektromobilität in der Region

Mit einer gemeinsamen Strategie zur Weiterentwicklung der Elektromobilität in der Region wollen die beiden Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein die Elektromobilität zielorientiert stärken.


Wie sieht eine leistungsstarke und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur in den beiden Landkreisen aus und wie kann Elektromobilität den öffentlichen Nahverkehr ergänzen und damit stärken? Diese Fragen soll das Elektromobilitätskonzept beantworten, um die Attraktivität der Region für die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und den Tourismus weiter zu steigern.

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Für die Entwicklung einer Strategie zur Stärkung der Elektromobilität in der Region sind die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zum Thema Mobilität entscheidend. Daher wurde im Rahmen des Projektes eine Online-Umfrage gestartet, welche u. a. die Anforderungen der Anwohner im Landkreis an die Elektromobilität in der Region sowie an eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur erfragt. Um an der Umfrage teilnehmen zu können, ist es jedoch nicht erforderlich, bereits eigene Erfahrungen mit dem Thema E-Mobilität gemacht zu haben. Vielmehr ist das gesamte Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ausschlaggebend für die Entwicklung umweltfreundlicher Mobilitätslösungen.


» zur Online-Umfrage  


Das Elektromobilitätskonzept wurde durch die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein gemeinsam beauftragt; die Erstellung des Konzeptes wird durch das Bundesverkehrsministerium gefördert. Eine Teilnahme an der Onlineumfrage ist bis zum 15. Oktober 2017 möglich.

Ladeinfrastruktur im Landkreis

Alle Elektrotankstellen in der Region finden Sie hier.


Am Landratsamt Berchtesgadener Land ist die Nutzung der Ladesäule komplett kostenlos und frei zugänglich – ohne Registrierung oder Kartensystem. Über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Nebengebäude des Landratsamtes wird bilanziell so viel Strom erzeugt, dass über 70.000 km mit der Kraft der Sonne zurückgelegt werden können.


Mit der Typ-2-Steckdose und der haushaltsüblichen SCHUKO-Steckdose können alle gängigen Modelle und E-Bikes an der E-Tankstelle laden. Die Ladeleistung von 22 kW reicht aus, um Elektroautos in einer halben Stunde bis zu 80 % aufzuladen.