Landratsamt Berchtesgadener Land

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der Website des Landratsamtes Berchtesgadener Land,

der Schutz Ihrer Gesundheit und der unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat oberste Priorität.

Persönliche Gespräche sind nach vorheriger Terminabsprache und mit 3G-Nachweis auch weiterhin möglich. Die Überprüfung des 3G-Nachweises (geimpft, genesen, getestet) erfolgt durch unseren Sicherheitsdienst im Eingangsbereich. Vom Arbeitgeber überwachte Selbsttests sind nicht gültig. Es wird weiters darauf hingewiesen, dass Genesenennachweise nur noch 90 Tage als 3G-Nachweis gelten.

Auf allen Begegnungsflächen im Landratsamt gilt zudem eine FFP2-Maskenpflicht.

Aktuelle Informationen

  • zum Coronavirus im Landkreis finden Sie hier.
  • zum Impfzentrum Berchtesgadener Land inkl. Impftermine finden Sie hier.
  • zum Kommunalen Testzentrum Berchtesgadener Land finden Sie hier.

Eingriffsregelung

Die Eingriffsregelung (auch Eingriffs-Ausgleichs-Regelung) ist das bedeutendste Instrument zur Durchsetzung von Belangen des Naturschutzes, das in der "Normal-Landschaft" greift, also auch außerhalb naturschutzrechtlich gesicherter Gebiete. Grundidee ist ein generelles Verschlechterungsverbot für Natur und Landschaft.

 

Mit der Eingriffsregelung sollen negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft (Beeinträchtigungen) vermieden und minimiert werden. Eingriffe im Sinne des Naturschutzrechts sind Veränderungen der Gestalt oder der Nutzung von Grundflächen oder Veränderungen des mit der belebten Bodenschicht in Verbindung stehenden Grundwasserspiegels, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen können.


Nicht vermeidbare Eingriffe sollen durch Maßnahmen für die Natur ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich findet als sogenannte Kompensationsmaßnahme statt. Eine Kompensation von unvermeidbaren Eingriffen lässt sich durch Ausgleichsmaßnahmen im räumlichen und funktionalen Zusammenhang oder, wenn ein Ausgleich nicht möglich ist, durch Ersatzmaßnahmen erreichen. In Bayern werden diese Maßnahmen in der Bayerischen Kompensationsverordnung konkretisiert. Damit wird auch eine einheitliche Anwendungspraxis der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung sichergestellt.


Bei Verfahren, die aufgrund anderer Rechtsvorschriften ohnehin einer Zulassung durch eine Behörde bedürfen, wird das Verfahren von der dafür zuständigen Fachbehörde im "Benehmen" mit uns als zuständige Naturschutzbehörde durchgeführt. Bedarf ein Eingriff nicht anderer rechtlicher Entscheidungen, dann entscheiden wir selbst. Dies gilt auch für ansonsten genehmigungsfreie Vorhaben, soweit es sich dabei um "Eingriffe" im Sinne des Gesetzes handelt.


In der Bauleitplanung ist die Eingriffsregelung Teil der städtebauordnerischen Gesamtabwägung. So sollen Eingriff und Ausgleich in ein Gesamtkonzept eingebunden werden.


Das Ökokonto ist ein Instrument zur Bevorratung künftig erforderlicher Ausgleichsflächen und -maßnahmen. Im Rahmen eines Ökokontos können Gemeinden bereits vor der Planung von Baugebieten Ausgleichsmaßnahmen durchführen und diese später refinanzieren. In der Bebauungsplanung kann die Gemeinde dann auf die Flächen des Ökokontos zurückgreifen und den aktuellen Bedarf "abbuchen".


Ist eine Kompensation des Eingriffs durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen nicht möglich, ist Ersatz in Geld zu leisten. Diese Ersatzzahlungen sind an den Bayerischen Naturschutzfonds zu entrichten, der die Gelder wiederrum für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in den von entsprechenden Eingriffen betroffenen Landkreisen verwendet.

Kontakt

Herr Kringer

Herr Raith

Herr Marchner

Fachlicher Naturschutz für Ainring, Anger, Berchtesgaden, Freilassing und Schönau a. Königssee

Frau Prantl

Fachlicher Naturschutz für Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Bischofswiesen, Marktschellenberg und Ramsau

Frau Rauscher

Fachlicher Naturschutz für Laufen, Piding, Saaldorf-Surheim, Schneizlreuth und Teisendorf

Rechtsgrundlagen