„Kinderabfallzeitung“ bringt das Thema Bioabfall und Biotonne in die Klassenzimmer

Umwelt & Natur
05. Juli 2019

Um die Einführung der Bioabfalltonne für Kinder verständlich zu machen, hat das Bildungsbüro der Bildungsregion Berchtesgadener Land gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und der Abfallberatung des Landkreises Berchtesgadener Land eine „Kinderabfallzeitung“ erstellt, die nun an die dritten und vierten Klassen der Grundschulen im Landkreis verteilt wird.

Andreas Wurm, Abfallberater im Landkreis, betont die Wichtigkeit des Themas: „Wir wünschen uns, dass die Lehrkräfte sich Zeit nehmen, das Thema in ihren Unterricht einzubinden“. Die Kinderabfallzeitung soll gerne mit nach Hause genommen werden, um das im Unterricht erlernte in der Praxis umzusetzen.

 

„Wir können mit der Kinderabfallzeitung erreichen, dass Kinder mit den Themen Abfallvermeidung und Abfalltrennung richtig umzugehen lernen“, begründet Klaus Biersack, Leiter des Staatlichen Schulamtes in Bad Reichenhall, die Aktion. Alle Dritt- und Viertklässler erhalten eine vierseitige, großformatige Kinderabfallzeitung, die Lehrkräfte zusätzlich ein aktuelles Heft mit Unterrichtsmaterialien zum Thema „Abfall“ des Bundesumweltministeriums. Es enthält umfangreiche Anregungen und Arbeitsblätter für Grundschulkinder.

 

Die „Kinderabfallzeitung“ konzentriert sich auf das Thema Bioabfall und Biotonne, erklärt den Bioabfall-Recyclingprozess und enthält Aufgaben zur Abfalltrennung sowie Anregungen, Abfall zu vermeiden. „Umweltbildung ist ein bedeutender Bildungsauftrag“, erklärt Katharina Heyking, Koordinatorin der Bildungsregion Berchtesgadener Land. „Schon Grundschulkinder können täglich dazu beitragen, Abfall zu reduzieren und richtig zu trennen.“ Und wenn sich die Kinder auskennen, dann könne die ganze Familie zusammenhelfen, dass der Abfall dort landet, wo er hingehört. „Es werden rund 1.700 Zeitungen in rund 80 Klassen verteilt. Damit werden viele Familien im Landkreis erreicht“, so Heyking.

Wolfgang Kerschl, Konrektor an der Grundschule Ainring, hat die Zeitung vorab gesichtet und Anregungen gegeben: „Als Fachberater des Arbeitskreises Umwelterziehung freue ich mich, dass wir mit der Kinderabfallzeitung ein aktuelles Thema mit Bezug zu unserem Landkreis im Sachunterricht aufgreifen können.“

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