Erdwärmekollektoren

Wärmepumpenheizungen mit Erdwärmekollektoren sind Heizsysteme zur Erdwärmenutzung (oberflächennahe Geothermie), die dem Erdreich Wärme in einem geschlossenen Kreislauf eines Wärmeträgermediums entziehen. Sie bestehen aus der eigentlichen Wärmepumpe und der Wärmequellenanlage, dem Erdwärmekollektor, der in geringer Bodentiefe flächig verlegt wird.  

 

Der Einbau von Erdwärmekollektoren (z.B. Erdwärmekörbe oder Flächenkollektoren) zum Betrieb von Wärmepumpen im Erdreich muss nach § 49 Abs. 1 Satz 1 Wasserhaushaltsgesetz und Art. 30 Bayerisches Wassergesetz mindestens einen Monat vor Beginn der Arbeiten beim Landratsamt formlos angezeigt werden, wenn der Abstand zum höchsten Grundwasserstand nicht mindestens einen Meter beträgt.  


Wird mit der Durchführung der Arbeiten eine Fachfirma beauftragt, ist die Anzeige von dieser vorzunehmen. 


Sofern die Erdwärmekollektoren unmittelbar ins Grundwasser eingebracht werden, muss eine wasserrechtliche Erlaubnis beantragt werden.

  • Bohranzeigen/Wasserrechtsanträge, je nach örtlicher Situation, Anlagengestaltung und -typ, wie im Infoteil beschrieben.