Sie haben ein abgemeldetes Fahrzeug erworben und möchten es ins Ausland überführen

Die Zuteilung von Ausfuhrkennzeichen / Zollkennzeichen ist  für die dauerhafte Verbringung eines Fahrzeuges ins Ausland vorgesehen. Ein Ausfuhrkennzeichen stellt eine reguläre, aber befristete Zulassung dar und ist international, in ca. 25 Ländern anerkannt. Die Zuteilung kann von mind. 9 Tagen bis hin zu max. einem Jahr beantragt werden, je nach Vereinbarung mit der Versicherungsgesellschaft. 

 

Wie bei einer regulären Zulassung muss daher für den gesamten Zuteilungszeitraum eine noch gültige Hauptuntersuchung nachgewiesen werden. Des Weiteren ist für den Zuteilungszeitraum KFZ- Steuer fällig, die vor der Zulassung beim

Zollamt Autobahn / Grenzübergang Walserberg
Europaplatz 1
83435 Bad Reichenhall,


einbezahlt werden muss. Bei Vorlage eines SEPA-Lastschriftmandates (PDF) mit IBAN und BIC entfällt die Vorabzahlung der KFZ-Steuer.  

 
Da die Berechnung der Ausfuhrsteuer beim Zollamt mit An- und Abfahrt bis zu 1,5 Stunden in Anspruch nehmen kann, besteht die Möglichkeit, dass die Zuteilung eines Kennzeichens aufgrund unserer Öffnungszeiten nicht mehr zustande kommt und erst am nächsten Werktag erfolgen kann.


Wir weisen darauf hin, dass es nicht zulässig ist, ein Fahrzeug, das im Ausland steht, mit deutschen Ausfuhrkennzeichen abzuholen, da dies eine sogenannte Fernzulassung darstellt und somit ins Zulassungsrecht des jeweiligen Landes eingreift. Dies führt meist zum Entzug der Ausfuhrkennzeichen und zu hohen Strafzahlungen im Ausland.

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass im Original
  • Bei Firmen ist ein Auszug aus dem Handelsregister (bei einer KG gibt es meist zwei Handelsregisterauszüge), eine Vollmacht (mit Original-Unterschrift) und eine Ausweiskopie des Geschäftsführers sowie die Gewerbeanmeldung erforderlich.
  • Bei Zulassung auf Minderjährige muss eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mit den jeweiligen Ausweiskopien vorgelegt werden.
  • Kfz-Brief oder Zulassungsbescheinigung Teil II, EG-Übereinstimmungsbescheinigung bzw. Betriebserlaubnis
  • Kfz-Schein oder Zulassungsbescheinigung Teil I
  • evtl. Abmeldebescheinigung oder entwerteter Kfz-Schein bzw. ZB I
  • Bei noch zugelassenen Fahrzeugen die bisherigen Kennzeichen
  • Kaufvertrag
  • gelbe und grüne Versicherungsbestätigungskarte ("Doppelkarte") für internationale Zulassung
  • gültige Hauptuntersuchung § 29 StVZO (im Original) oder Gutachten nach § 21 StVZO bei älteren   Fahrzeugen mit Einzelgenehmigung.
  • Vollmacht (PDF - mit Original-Unterschrift) für einen evtl. Beauftragten
  • Soll ein Fahrzeug aus einem anderen EU-Land mit einem deutschen Ausfuhrkennzeichen versehen werden, so ist das Fahrzeug vor der Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens zur Identifizierung bei der Zulassungsbehörde vorzufahren.
  • Bei Gebrauchtfahrzeugen aus  dem Ausland sind die landesspezifischen Zulassungsdokumente vorzulegen. Da bei ausländischen Fahrzeugen die Unterlagen sehr unterschiedlich sind, empfiehlt es sich, vor der Beantragung des Ausfuhrkennzeichens mit uns Rücksprache zu halten. 


Gebühren: 50 bis 120 Euro