Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Berchtesgadener Land

Schön, dass Du bei uns reinschaust. Für Fragen zu Ferienlagern und Feriencamps, Aktion Spielbus in den Sommerferien und Freizeitpass BGL wende Dich bitte telefonisch oder mit E-Mail an unseren Kreisjugendpfleger Klemens Mayer. Seine Daten findest Du rechts im Kontakt.

 

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Du erreichst uns:

Montag bis Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00  - 16:00 Uhr
Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Besondere Angebote in der Ferienzeit 2021

  • Radl-Tour vier Tage am Simssee vom 26. bis 29.05.2021
    für: Menschen mit und ohne Behinderung, Familien mit Kindern, Jugendliche und Senioren
    Kosten: 96 Euro pro Person inkl. Frühstück, Abendessen und Übernachtung
    Anmeldung erforderlich bis spätestens 29.01.2021: 
    Brigitte Maier-Koch, Lebenshilfe BGL e. V.
    Telefon: +49 8666 988263
    E-Mail: brigitte.maier-koch@lebenshilfe-bgl.de

     
  • Familienbergtour zur Reiteralm mit den Mulis vom 10. bis 12.08.2021
    für: Kinder 9-15 Jahre, mit einem Elternteil
    Kosten: 40 Euro pro Person inkl. Frühstück, Abendessen, Lunchpaket, Skiwasser und Übernachtung
    Anmeldung: Klemens Mayer, Landratsamt (siehe Kontakt)

     
  • Bergtour ins Steinere Meer vom 3. bis 5.08.2021
    für: Kinder 10 - 15 Jahre
    Kosten: 65 Euro pro Person
    Anmeldung erforderlich bis spätestens 1.7.2021: 
    Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
    Telefon: +49 8652 9686-118
    E-Mail: umweltbildung@npv-bgd.bayern.de

Häufig gestellte Fragen

Wer sind kommunale Jugendpfleger/innen?

Der/die kommunale Jugendpfleger/in im Landkreis BGL ist Fachkraft in der Verwaltung des Amtes für Kinder, Jugend und Familien am Landratsamt und ist mit der Erledigung der Aufgaben der Jugendarbeit in ihrer Gesamtheit für den Landkreis (Gebiet des örtlichen Trägers) beauftragt. Standardausbildung ist ein Fachhochschulstudium/Universitätsstudium mit Zusatzausbildung zum/zur staatlich geprüften Jugendpfleger/in.

Welchen Auftrag hat die kommunale Jugendarbeit?

Sie hat im Rahmen der Gesamt- und Planungsverantwortung des örtlichen Trägers (Landkreis BGL) dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen.

Wer sind die Adressaten ihrer Tätigkeit?

  1. Kinder, Jugendliche, junge Volljährige
  2. Erziehungsberechtigte, Personensorgeberechtigte, Multiplikatoren
  3. andere Träger und Organisationen der Jugendarbeit und der Sozialen Arbeit
  4. kreisangehörige Gemeinden, Institutionen mit Bezug zur Jugendarbeit/jungen Menschen

Welche Grundsätze kennzeichnen ihre Arbeit?

  • Recht junger Menschen auf Erziehung und Förderung
  • Freiwilligkeit der Teilnahme an Angeboten
  • Orientierung an den Interessen junger Menschen
  • Partizipation junger Menschen
  • Vielfalt und demokratische Struktur der Träger
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit freien Trägern
  • Achtung der Selbständigkeit freier Träger

Welche Ziele will sie erreichen?

  • Förderung und Erziehung junger Menschen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten
  • Schaffung positiver Lebensbedingungen sowie einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt
  • Herstellung und Förderung von Bedingungen, die Jugendarbeit ermöglichen
  • Befähigung zu/r Selbstorganisation, Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Mitverantwortung, sozialem Engagement
  • Beteiligung und Mitgestaltung durch junge Menschen
  • Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen

Welche Aufgaben hat sie?

  • Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit
  • Förderung der Jugendverbände, -gruppen und -initiativen
  • außerschulische Jugendbildung
  • Kinder- und Jugenderholung
  • offene Jugendarbeit
  • internationale Jugendarbeit
  • Arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit
  • Jugendberatung
  • Jugendhilfeplanung Bereich Jugendarbeit
  • Beratung und Unterstützung kreisangehöriger Gemeinden
  • die mit der Jugendarbeit verbundenen Aufgaben der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes

Mit welchen Arbeitsansätzen arbeitet die kommunale Jugendarbeit?

Im Schwerpunkt ist sie infrastrukturorientiert tätig:

  1. Sie schafft Grundlagen durch Infrastrukturplanung, Klärung von Bedarfslagen, Konzeptbildung.
  2. Sie wirkt durch Anregung, Beratung und gegebenenfalls Förderung darauf hin, dass Träger der freien Jugendhilfe und gegebenenfalls Gemeinden die erforderlichen Einrichtungen und Angebote bereitstellen.
  3. Sie sorgt für Information, Vernetzung und gegebenenfalls Koordination von Angeboten für Träger und Zielgruppen.
  4. Sie erbringt selbst Leistungen, soweit andere Träger dazu nicht bereit oder in der Lage sind (Subsidiarität).

In welchen Strukturen und Organisationsformen ist sie tätig?

Kommunale Jugendarbeit ist in das örtliche Jugendamt eingebunden.

Welche Qualitätsmaßstäbe gibt es für ihre Tätigkeit?

1. Normative Standards, z.B.:

  • Orientierung an den Interessen der Adressaten
  • Beteiligung der Zielgruppen an Entwicklung und Durchführung der Tätigkeit
  • Kooperation mit freien Trägern und Gemeinden
  • Zielgruppen- und Ortsnähe, Bedarfsorientierung
  • Rechtssicherheit


2. Fachliche Standards, z.B.:
 

  • konzeptionelle Grundlagen der Tätigkeit
  • Effizienz und Effektivität
  • Verbindlichkeit/Objektivität  


 3. Institutionelle Standards:

  • Umsetzung der Zielvorgaben des örtlichen Trägers
  • Qualitäts-, Ziel- und Ergebniskontrollen
  • zeitgerechte, zügige und wirtschaftliche Aufgabenerledigung
  • kostenbewusste und effiziente Haushaltsbewirtschaftung  


Bedingungen für eine erfolgreiche Tätigkeit der kommunalen Jugendarbeit:   

  • ausreichende personelle Ausstattung
  • angemessene institutionelle Gestaltungs- und Handlungsspielräume
  • flexible Arbeitsrahmenbedingungen und Leitungsstrukturen
  • ausreichende Raum-, Sach- und Finanzausstattung
  • Interesse des örtlichen Trägers an der Entwicklung der Jugendarbeit
  • fachliche und persönliche Vorraussetzungen bei den Fachkräften

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