Zu Beginn der Sitzung umriss der Vorsitzende des Generationenbundes, Herr Dr. Thomas Dietl, die zentrale Aufgabenstellung des Vereins: Unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ werden gegenseitig Hilfen im Sinne von Nachbarschaftshilfe vermittelt, um so möglichst vielen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen oder den Alltag zu erleichtern, wenn Hilfe erforderlich ist.
Mit diesen Hilfen soll keine Konkurrenz zu bestehenden Sozialdiensten oder Handwerksbetrieben aufgebaut werden. Der Generationenbund ist immer dann zur Stelle, wenn es um kleine Hilfen geht: Hilfe beim Einkaufen, Auswechseln einer Glühbirne, Begleitung zum Arzt, „Sich-Kümmern“ um ein Haustier oder um die Wohnung, stundenweise Betreuung von Kindern, Hilfe im Garten oder Begleitung bei einem Spaziergang. Die Liste der Hilfeleistungen lässt sich beliebig verlängern. Professionelle Pflegeleistungen allerdings werden ausdrücklich nicht angeboten.
Voraussetzung für die Vermittlung von Hilfen ist, so Dr. Thomas Dietl, die Mitgliedschaft beim Generationenbund. Der Jahresbeitrag für Helfer und Hilfsbedürftige beträgt lediglich 10 Euro. Für die Inanspruchnahme von Hilfe sind 8 Euro (zuzüglich eventuelles Kilometergeld) zu zahlen. Davon erhält der Helfer 6 Euro (plus Kilometergeld), 2 Euro verbleiben beim Verein zur Sicherstellung des notwendigen Versicherungsschutzes.
Mit Freude berichtete der Vereinsvorsitzende, dass in der Zwischenzeit mit Marie-Luise Thierauf und Inge Hartmann zwei engagierte Mitarbeiterinnen gewonnen werden konnten. Sie stehen ab sofort für die Vermittlung von Hilfeleistungen zur Verfügung und sind Ansprechpartner für alle, die Hilfe benötigen oder aber Hilfe anbieten möchten. Frau Thierauf und Frau Hartmann sind telefonisch erreichbar unter Telefon +49 8656 9894500 oder per E-Mail unter generationenbund.bgl@t-online.de.
Aus der Runde der Seniorenbeauftragten, die unverzichtbares Bindeglied zwischen dem Generationenbund und den Menschen in den Gemeinden vor Ort sind, wurde angeregt, den Verein mit seinen Hilfsangeboten in den jeweiligen Gemeinden vorzustellen und verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen. Sie möchten die Idee des „Miteinander – Füreinander“ des Generationenbundes bei vielen unterschiedlichen Gelegenheiten in der Gemeinde noch bekannter machen.