Zweitägige Katastrophenschutzübung mit landkreisweitem Stromausfall

Sicherheit & Verkehr
08. November 2014

Berchtesgadener Land. Das Landratsamt Berchtesgadener Land als Katastrophenschutzbehörde hält zusammen mit Einsatzorganisationen und Gemeinden aus dem Landkreis seit gestern Nachmittag eine zweitägige Stabsrahmenübung ab. Dabei wird in das Katastrophenszenario "Großflächiger Stromausfall und seine Folgen" beübt. Die Übung dauert voraussichtlich bis zum frühen Samstagabend an.

In einer in das Übungsszenario integrierten Pressekonferenz am Samstagvormittag, also noch während der Übung, informierten Vertreter der an der Übung beteiligten Organisationen und Behörden über die ersten Erkenntnisse, die sich schon für die weiteren Katastrophenschutzplanungen des Landkreises ergaben. Es ist u.a. ein Hauptziel der Übung, die Führungs- und Schichtfähigkeit der teilnehmenden Einsatzorganisationen, Gemeinden und des Landratsamtes zu testen, Risikofaktoren und Gefahrenbereiche zu erkennen und entsprechende Vorsorge zu betreiben. In einem ersten Zwischenresümee konnte festgehalten werden, dass dies größtenteils erreicht wurde. Die Erkenntnisse aus der Übung werden noch detailliert analysiert und in Nachbesprechungen kommuniziert werden.  


Landrat Georg Grabner dankte im Rahmen der Pressekonferenz zuallererst den vielen Freiwilligen aus den Hilfsorganisationen und den öffentlichen Verwaltungen, die an der großen Übung teilnehmen und damit wieder einmal ihre Freizeit für die Belange der öffentlichen Sicherheit opfern. Mehr als 200 Kräfte aus den Blaulicht-Organisationen (Freiwillige Feuerwehren, BRK und THW) und weitere insgesamt fast 100 Personen der Führungsgruppe-Katastrophenschutz (Landratsamt), aus den 5 teilnehmenden Gemeindeverwaltungen Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Piding, Saaldorf-Surheim und Schneizlreuth, der Bundeswehr, der Integrierten Leitstelle Traunstein und der Übungsleitung und Übungsbeobachtung beteiligen sich an dieser großen Katastrophenschutzübung.

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