Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die Bayerischen Staatsministerien haben die am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengefasst: 


Die seit 13. Mai 2021 geltende Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) der Bundesregierung sieht Pflichten bei und nach der Einreise nach Deutschland vor. Folgende Pflichten werden in der CoronaEinreiseV geregelt:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht/ Absonderungspflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten und weitere Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen und Mobilfunknetzbetreiber

Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. Durch das Inkrafttreten der CoronaEinreiseV wird die bislang in Bayern geltende Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) aufgehoben, so dass sich ab dem 13. Mai 2021 die Quarantänepflichten nach der Einreise nach Bayern ausschließlich nach der CoronaEinreiseV der Bundesregierung bestimmen.

Informationen zu den aktuellen Regelungen in Österreich gibt es unter https://www.oesterreich.gv.at.


Informationen zu Reisebeschränkungen/Grenzkontrollen gibt es auch auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html#doc13738352bodyText3 (inkl. Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen - aus Tschechien und Österreich). 


Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt unter RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland "Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland", unter anderem welche Testart (PCR-Test, Schnelltest) zur Verkürzung einer Qurarantänepflicht erforderlich ist.

Weitere häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Wo kann ich im Landkreis Berchtesgadener Land kostenlos einen Schnelltests machen lassen?

Die aktuellen Servicestellen in den einzelnen Gemeinden im Landkreis Berchtesgadener Land, die kostenlos Schnelltests durchführen, ist hier (am Ende der Inhaltsseite) abrufbar.

Wie lange ist ein Corona-Testergebnis in der Regel gültig?

Bei einem Inzidenzwert über 100 darf der für die Inanspruchnahme von Click and Meet im Einzelhandel sowie weiteren Dienstleistungen erforderliche negative Testnachweis nicht älter als 24 Stunden sein. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich dabei um einen PCR-Test, einen Antigen-Schnelltest oder einen vor Ort vorgenommenen Selbsttest handelt.

Welche Erleichterungen gibt es für geimpfte und genesene Personen? Wer fällt unter diese Personengruppe? Und wie erfolgt der Nachweis?

Geimpfte und genesene Personen werden getesteten Personen gleichgestellt, darüber hinaus gelten für geimpfte und genesene Personen die nächtliche Ausgangssperre, sowie die Kontaktbeschränkungen nicht mehr. Bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.


Geimpfte Personen sind solche, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.


Der Nachweis der Impfung kann derzeit über die Vorlage des Impfpasses erfolgen.


Genesene Personen sind solche, die über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate, zurückliegt.


Der Genesenen-Nachweis erfolgt durch Vorlage des positiven Testbefundes bzw. durch die Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Informationen zur Durchführung von Corona-Tests

Testmöglichkeiten für Reisende, insbesondere im Zusammenhang mit der Öffnung der Beherbergungsbetriebe

Nach dem Rahmenhygienekonzept zur Beherbergung haben sich Übernachtungsgäste bei einer Inzidenz  über 50 regelmäßig einem Test auf SARS-CoV-2 zu unterziehen. Hierfür gibt es verschiedene Testangebote. Das Landratsamt Berchtesgadener Land weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass eventuell positiv auf das Coronavirus getestete Urlauberinnen und Urlauber nicht in die Statistik des Landkreises Berchtesgadener Land einfließen. Über die Infektion wird das Gesundheitsamt am Wohnort der Betroffenen informiert.

  • Schnelltests
    Die Testungen im Rahmen der Bürgertestung, ausschließlich mittels PoC-Antigentest, stehen allen Personen ohne Corona-Symptome offen. Der Anspruch auf Bürgertestung besteht im Rahmen der Testkapazitäten mindestens einmal die Woche. Da in Bayern von einer ausreichenden Verfügbarkeit von PoC-Antigentests ausgegangen werden kann, gibt es keine Einschränkungen bei der Testhäufigkeit. Beherbergungsbetriebe können selbst Teststelle für Bürgertestungen werden, wenn die Anforderungen an den Infektionsschutz und den Arbeitsschutz eingehalten werden. Weitere Informationen erhalten Betriebe über das Gesundheitsamt sowie unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#bayerische-teststrategie.
  • Selbsttests
    Beherbergungsbetriebe können Selbsttests auf eigene Kosten anbieten bzw. den Gast auf die Beschaffung eines Selbsttests verweisen. Der Gast führt hierzu den Selbsttest vor Ort und unter Aufsicht durch. Der Betreiber kann dann über das negative Testergebnis einen Testnachweis ausstellen, der als Nachweis auch für andere testgebundene Angebote genutzt werden kann und 24 Stunden gültig ist. Ein Anspruch auf Kostenerstattung für die Nutzung von Selbsttests besteht nicht.
     
  • PCR-Tests
    Nach Vereinbarung zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und dem Freistaat können sich mittels PCR-Testung ausschließlich Bewohner Bayerns testen lassen. Hierzu gehören auch Personen mit einer verfestigten Beziehung zum Freistaat (u. a. Grenzpendler). Damit sind laut den Informationen des StMGP Reisende grundsätzlich von diesem Angebot ausgeschlossen, mit der Ausnahme von Reisenden, die gleichzeitig Bewohner Bayerns sind.

Arbeitgebertestungen

Die Pflicht des Arbeitgebers, den nicht ausschließlich in Home-Office Beschäftigten zweimal wöchentlich ein Testangebot zu machen, kann entsprechend der Informationen des StMGP nicht durch einen Hinweis auf Testmöglichkeiten in den Lokalen Testzentren oder sonstigen Teststellen erfüllt werden. Die Testangebotspflicht der Arbeitgeber und eine anschließende Testung der Beschäftigten gelten als Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Damit hat die Kosten für derartige Maßnahmen grundsätzlich der Arbeitgeber zu tragen.

Impfung gegen das Corona-Virus/Impfzentrum Berchtesgadener Land

Wird es eine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben?

Nein. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland grundsätzlich nicht. Davon ausgenommen ist nur die von der der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Masern-Impfung, die seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule vorgewiesen werden muss.

Wie bekommt man Bescheid, dass man zum impfen kommen kann?

Die registrierten Personen mit der aktuell höchsten Priorität werden vom Impfzentrum per SMS, E-Mail oder gegebenenfalls auch telefonisch zur persönlichen Terminbuchung eingeladen.

Dürfen sich Schwangere bzw. Stillende impfen lassen?

Schwangere sind in dieser Phase der Entwicklung selten Teil von Impfstudien. Die STIKO wie auch z. B. die WHO berufen sich aber stets auf diese Studien. Für eine solche pauschale Empfehlung fehlt schlicht die Datenbasis.


Schwangeren kann aber nach Nutzen-Risiko-Abwägung eine COVID-19-Impfung angeboten werden, vor allem, wenn ihr Risiko sehr hoch ist, schwer an COVID-19 zu erkranken. Wie bei allen Medikamenten erfolgt dies in der individuellen Beratung mit der Frauenärztin oder dem Arzt.

Unsere Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen. Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich mich impfen lassen soll.

Kurz zur wissenschaftlichen Grundlage:

Mittlerweile sind mehrere COVID-19 Impfstoffe entwickelt worden. Die aktuellen Impfstoffe in Deutschland von Biontech/Pfizer und Moderna sind sogenannte mRNA Impfstoffe. Herkömmliche Impfstoffe verwenden entweder abgeschwächte Viren, oder Teile von Viren. Der mRNA Impfstoff hingegen enthält selbst keine Virusproteine, sondern nur Informationen, die unsere eigenen Zellen brauchen, um ein Oberflächenprotein des Virus zu bauen. Dieses Protein, das sogenannte Spike Protein, wird dem Immunsystem präsentiert, das daraufhin eine Immunantwort (Antikörper und T-Zellen) gegen SARS-CoV-2 bildet und somit gegen eine Infektion schützt.


Das SARS-CoV-2 Virus benötigt das Spike Protein, um an die Körperzellen anzudocken und die Aufnahme des Virus in die Körperzelle zu starten.


Das Gerücht, dass die Impfung unfruchtbar macht, basiert auf der Annahme, dass das Spike Protein von SARS-CoV-2 und Syncitin-1, ein Protein, das für die Plazentabildung wichtig ist, ähnele und somit die Impfung eine Immunreaktion gegen die Plazentabildung auslösen würde. Hierfür gibt es keinerlei wissenschaftliche Daten.


Viele renommierte Wissenschaftlicher haben sich hierzu geäußert und betont, dass es zu dem Gerücht keine Grundlage gibt. Das Spike Protein und das Plazentaprotein sind so unterschiedlich, dass eine fälschliche Reaktion (Kreuzreaktion) im Grunde unmöglich ist. Die Gemeinsamkeiten von nur 4 (!) Aminosäuren ist zu kurz, um plausibel eine Autoimmunität auszulösen. Hierfür werden etwa 50 bis 80 Aminosäuren benötigt. Zudem müssten dann Frauen, die sich im letzten Jahr mit SARS-CoV-2 infiziert haben, unfruchtbar sein und man müsste eine hohe Fehlgeburtsrate bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus sehen. Dies ist aber beides nicht der Fall.

Wann erhalte ich einen Impftermin, wenn ich bereits COVID-19 hatte?

Menschen, die eine SARS-CoV-2-Infektion bereits durchgemacht haben, sollen frühestens sechs Monate nach der Diagnose eine einzige Impfung erhalten (Empfehlung der STIKO). Hierzu ist eine Empfehlung des Hausarztes/Facharztes erforderlich.


Bei der Registrierung wird die Frage gestellt, ob eine labordiagnostisch bestätigte COVID-19 Erkrankung vor liegt. Hier gibt es folgende Auswahlfelder:

  • Ja
  • Nein
  • Ja – aber Empfehlung Hausarzt/Facharzt liegt vor


Entsprechend ist die Antwort zu wählen. Sofern die Empfehlung vorliegt, wird die Person trotz überstandener Covid-19 Erkrankung eingeladen, sofern sie gemäß der Priorisierung an der Reihe ist.

Warum wird im Impfzentrum vor der Impfung nicht auf COVID-19 getestet?

Eine Testung der Besucherinnen und Besucher auf Covid-19 im Vorfeld ist durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege explizit nicht vorgegeben. Dies würde im Ablauf auch zu längeren Wartezeiten führen, da das Testergebnis abgewartet werden müsste. Beim Personal im Impfzentrum Berchtesgadener Land sowie in der Außenstelle Berchtesgaden wird täglich vor Dienstantritt ein Schnelltest vorgenommen. Zudem besteht für die Patienten eine Verpflichtung zum Tragen von FFP-2 Masken. Somit ist das Risikio einer Infektion im Impfzentrum entsprechend gering.

Kontakt

"Corona-Hotline" der Bayerischen Staatsregierung

für alle Fragen zum Corona-Geschehen inkl. Fragen zu Regelungen der Einreise-Quarantäne-Verordnung

  • +49 89 122 220

Erreichbarkeit:
montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr
samstags von 10:00 bis 15:00 Uhr

Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

bei medizinischen Fragen zum Coronavirus

  • +49 9131 6808 5101

Erreichbarkeit:
montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr
sowie samstags von 10:00 bis 15:00 Uhr

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

  • 116 117

Österreichisches Sozialministerium

Fragen zur Einreise NACH Österreich

Informationen für Unternehmen zu wirtschaftlichen Hilfen

Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH

Landratsamt Berchtesgadener Land

  • +49 8651 773 0

Wochenendbereitschaft Gesundheitsamt

An den Wochenenden besteht seitens des Gesundheitsamtes für dringende Fälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus eine Bereitschaft in der Zeit von 8:00 - 18:00 Uhr. Diese ist über nachstehende E-Mail-Adresse erreichbar. Rückrufe erfolgen nach Priorisierung.