High-Speed-Ladestation geht in Piding in Betrieb

Umwelt & Natur
08. Januar 2016

In Piding können Elektroautos ab sofort mit High-Speed geladen werden. Die neue Schnellladestation ist die erste ihrer Art in Südostbayern und ermöglicht ein vollständiges Laden in 20 Minuten.

Pünktlich zum neuen Jahr ist die Attraktivität für Elektromobilität im Landkreis Berchtesgadener Land weiter gestiegen. In der Lattenbergstraße ist am Info-Point und damit zentral an der Autobahnausfahrt in Piding eine Schnellladestation von SMATRICS für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen worden.  

 

20 Mal schneller als in der eigenen Garage

Bei der E-Tankstelle, die zu 100 % aus erneuerbaren Energien gespeist wird, handelt es sich um eine High-Speed-Ladestation in Multifunktions-Standard. Das bedeutet, dass alle Elektrofahrzeuge mit Schnellladefunktion in ca. 20 Minuten geladen werden können. Die Ladeleistung ist damit fast 20 Mal so hoch wie am üblichen Stromanschluss in der eigenen Garage.  

 

Pidings Bürgermeister Hannes Holzner, der Klimaschutzmanager des Landkreises Manuel Münch und SMATRICS Geschäftsführer Dr. Michael-Viktor Fischer eröffneten heute die E-Tankstelle. Standortpartner ist die Gemeinde selbst, „die damit zeigt, dass moderne und umweltfreundliche Fahrzeuge hier herzlich willkommen sind“, erklärt Bürgermeister Holzner. Münch bekräftigt, „dass mit der Schnellladestation die Attraktivität von Elektromobilität für die Bürger vor Ort und für Gäste des Landkreises weiter steigt.“  

 

„Elektromobilität endet nicht an der Landesgrenze“

Die Station ist Teil des grenzüberschreitenden Projektes „Central European Green Corridors“ in dem 115 Schnellladestationen entlang von überregionalen Verbindungsachsen u.a. in Bayern, Österreich und Slowenien errichtet werden. Projektpartner für Österreich und Bayern sowie Betreiber der Ladestation ist SMATRICS, ein Joint-Venture von Siemens und Verbund. Auf dem Korridor nach München ist nach den Stationen am Irschenberg und in Raubling am Inntaldreieck, Piding nun die dritte Station entlang der A8. „Damit Elektromobilität alltagstauglich wird, darf sie nicht an der Landesgrenze enden“, erklärt Dr. Fischer die Beweggründe zum länderübergreifenden Netzausbau.

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