Vollzeitpflege bedeutet, dass Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in einer Pflegefamilie eine zweite Heimat finden. Pflegefamilien bieten ihnen ein stabiles, liebevolles und verlässliches Zuhause, in dem sie den Kindern eine gesunde Entwicklung ermöglichen.
Der Pflegekinderdienst begleitet sowohl die Kinder und Pflegeeltern, als auch die leiblichen Eltern intensiv. Ziel ist es, die bestmögliche Förderung des Kindes sicherzustellen und – wenn möglich – die Beziehung zur Herkunftsfamilie zu erhalten.
Pflegeeltern leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag: Sie schenken Zeit, Geborgenheit und Orientierung.
Grundsätzlich können Paare (auch homosexuelle Paare), Alleinstehende oder Familien Pflegekinder aufnehmen. Wichtig sind persönliche Eignung, Stabilität, Zeit und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
Nein. Pädagogische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Sie werden durch Schulungen und Beratung unterstützt.
Das ist unterschiedlich. Manche Kinder bleiben nur für eine Übergangszeit, andere wachsen dauerhaft in der Pflegefamilie auf.
In vielen Fällen ja. Der Kontakt wird individuell geregelt und durch das Jugendamt oder andere Stellen (z.B. Caritas) begleitet.
Der Pflegekinderdienst steht Pflegefamilien kontinuierlich beratend zur Seite und bietet regelmäßige Gespräche sowie Fortbildungen an.
Ja. Pflegeeltern erhalten Pflegegeld, das den Lebensunterhalt des Kindes sowie einen Beitrag zur Erziehungsleistung umfasst.
Der Weg beginnt mit einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Danach folgt ein zweitägiges Vorbereitungsseminar, und 3-4 Gespräche mit den Mitarbeitern des Pflegekinderdienstes, auch in Form von Hausbesuchen.
Finanzielle Unterstützung
Buchstabenbereich A – G
Buchstabenbereich H - Mi
Buchstabenbereich Mj – St
Buchstabenbereich Su – Z