Überschwemmungsgebiete

Überschwemmungsgebiete sind Gebiete zwischen oberirdischen Gewässern und Deichen oder Hochufern oder sonstige Gebiete, die bei Hochwasser überschwemmt oder durchflossen oder für die Hochwasserrückhaltung beansprucht werden.

 

In Bayern werden Überschwemmungsgebiete nach einheitlichen Kriterien berechnet für ein Hochwasser, das statistisch alle hundert Jahre auftritt (sogenanntes Bemessungshochwasser bzw. hundertjährliches Hochwasser HQ100).


Amtlich festgesetzte Überschwemmungsgebiete im Landkreis Berchtesgadener Land gibt es an der Saalach im Bereich der Gemeinden Piding und Ainring, an der Salzach in Laufen und an der Bischofswiesener Ache, Färberwinkl, Gemeinde Bischofswiesen. Außerdem ist das Überschwemmungsgebiet der Berchtesgadener Ache vom Kreisverkehr Berchtesgaden bis zur Wehranlage in Marktschellenberg und der Sur, Sonnwiesgraben und Mittergraben in Gebieten der Stadt Freilassing und der Gemeinden Ainring, Saaldorf-Surheim und Teisendorf vorläufig gesichert.


In den vorläufig gesicherten und festgesetzten Überschwemmungsgebieten gibt es besondere Genehmigungspflichten sowohl für Bauleitpläne der Kommunen als auch für Einzelbauvorhaben sowie für sonstige Anlagen wie Aufschüttungen oder Abgrabungen.


In den vorläufig gesicherten und festgesetzten Überschwemmungsgebieten bestehen außerdem besondere Prüfpflichten für Anlagen zur Lagerung von wassergefährdenden Stoffen, wie z.B. Heizöltanks.