Landratsamt Berchtesgadener Land

Wir sind gerne persönlich für Sie da

Das Landratsamt Berchtesgadener Land bittet für alle persönlichen Erledigungen im Amt um vorherige Terminvereinbarung. Dadurch werden Wartezeiten sowie unnötige Fahrten vermieden. Zudem kann sichergestellt werden, dass die richtigen Ansprechpartner Zeit für Sie haben.


Termine können direkt mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder per Telefon unter +49 8651 773 0 vereinbart werden.


Die Möglichkeit einer Online-Terminvereinbarung besteht für

Impfzentrum Berchtesgadener Land

Öffnungszeiten und Termine

Ab Samstag, 31.12.2022, ist das Impfzentrum Berchtesgadener Land in Ainring geschlossen.


Hintergrund ist der Beschluss des Ministerrats vom 25. Oktober 2022 zur Schließung der Impfzentren. COVID-19-Schutzimpfungen sind künftig über die niedergelassenen Ärzte möglich. 


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet einen Online-Impfcheck an, mit dem man überprüfen kann, ob eine (weitere) Corona-Schutzimpfung empfohlen wird: 


    Stand Impfungen im Berchtesgadener Land

    Impfungen insgesamt
    198.097

    davon Erstimpfungen

    66.458 Personen (62,58 %)

    davon Zweitimpfungen

    67.879 Personen (63,92 %)

    davon Auffrischungsimpfungen     

    53.698 (79,11 % der Zweitgeimpften)

    2. Auffrischungsimpfung (nur durch das Impfzentrum)

    9.076
    3. Auffrischungsimpfung (nur durch das Impfzentrum) 150
    Impfungen Unter-12-Jährige (durch das Impfzentrum)

    836

    (Stand: 01.01.2023; 00:00 Uhr)

    Hinweis: In vielen Landkreisen sind derzeit statistisch mehr Zweit- als Erstimpfungen erfasst. Dieser Effekt kommt im Wesentlichen dadurch zu Stande, dass Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson lange als abgeschlossene Impfung und damit als Zweitimpfungen erfasst wurden. Auch Personen, die nach überstandener COVID-19-Erkrankung eine Impfdosis erhalten haben, flossen in die Statistik der Zweitimpfungen mit ein.

    Aufklärungsvideo "Impfung vs. Infektion"

    Neue Impf-Kampagne des Bayerischen Gesundheitsministeriums "Ich tu´s für ..."

    Häufig gestellte Fragen

    Unsere Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen. Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich mich impfen lassen soll.

    Kurz zur wissenschaftlichen Grundlage:

    Mittlerweile sind mehrere COVID-19 Impfstoffe entwickelt worden. Die aktuellen Impfstoffe in Deutschland von Biontech/Pfizer und Moderna sind sogenannte mRNA Impfstoffe. Herkömmliche Impfstoffe verwenden entweder abgeschwächte Viren, oder Teile von Viren. Der mRNA Impfstoff hingegen enthält selbst keine Virusproteine, sondern nur Informationen, die unsere eigenen Zellen brauchen, um ein Oberflächenprotein des Virus zu bauen. Dieses Protein, das sogenannte Spike Protein, wird dem Immunsystem präsentiert, das daraufhin eine Immunantwort (Antikörper und T-Zellen) gegen SARS-CoV-2 bildet und somit gegen eine Infektion schützt.


    Das SARS-CoV-2 Virus benötigt das Spike Protein, um an die Körperzellen anzudocken und die Aufnahme des Virus in die Körperzelle zu starten.


    Das Gerücht, dass die Impfung unfruchtbar macht, basiert auf der Annahme, dass das Spike Protein von SARS-CoV-2 und Syncitin-1, ein Protein, das für die Plazentabildung wichtig ist, ähnele und somit die Impfung eine Immunreaktion gegen die Plazentabildung auslösen würde. Hierfür gibt es keinerlei wissenschaftliche Daten.


    Viele renommierte Wissenschaftlicher haben sich hierzu geäußert und betont, dass es zu dem Gerücht keine Grundlage gibt. Das Spike Protein und das Plazentaprotein sind so unterschiedlich, dass eine fälschliche Reaktion (Kreuzreaktion) im Grunde unmöglich ist. Die Gemeinsamkeiten von nur 4 (!) Aminosäuren ist zu kurz, um plausibel eine Autoimmunität auszulösen. Hierfür werden etwa 50 bis 80 Aminosäuren benötigt. Zudem müssten dann Frauen, die sich im letzten Jahr mit SARS-CoV-2 infiziert haben, unfruchtbar sein und man müsste eine hohe Fehlgeburtsrate bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus sehen. Dies ist aber beides nicht der Fall.