Wanderausstellung zum Thema Demenz eröffnet

Gesundheit von Mensch & Tier
26. Juni 2018

Einem wichtigen Thema widmet sich derzeit eine Ausstellung in der Kreisklinik Bad Reichenhall. Eröffnet wurde die Ausstellung „Was geht. Was bleibt. – Leben mit Demenz“, die Teil des zweijährigen Projektes „Demenzsensibles Krankenhaus“ der Kliniken Südostbayern AG ist, durch Landrat Georg Grabner.

In seinem Grußwort erläutert er, dass die Zahl der Demenzerkrankten mit dem demographischen Wandel zunehme. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts weisen 40 % aller über 65-jährigen Patienten kognitive Störungen auf und jeder fünfte hat die Diagnose Demenz. Dies bringe auch neue Herausforderungen für die Kliniken mit sich, denen im Projekt „Demenzsensibles Krankenhaus“ der Kliniken Südostbayern AG, begegnet werden soll. Das Projekt findet unter der Leitung von Pflegedirektorin Manuela Großauer in Kooperation mit dem Landkreis Berchtesgadener Land und der Gesundheitsregionplus, dem Landkreis Traunstein sowie dem Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der Alzheimer Gesellschaft Berchtesgadener Land – Traunstein statt.


Bei der von Verena Fuchs von der Bayernwelle Südost moderierten Podiumsdiskussion waren sich die Experten, darunter die Seniorenbeauftragte Barbara Müller des Landkreises Berchtesgadener Land, einig, dass das Wissen um die Erkrankung und über den Umgang mit Betroffenen eine Erleichterung für alle Seiten mit sich bringe.


Die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. – Leben mit Demenz“ möchte auf das Thema Demenz aufmerksam machen, Verständnis für Menschen mit Demenz schaffen und Ängste abbauen, um langfristig einen Bewusstseinswandel der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz weiter voranzuführen. Den Besucherinnen und Besuchern wird die Lebenswirklichkeit von Demenzbetroffenen und ihren pflegenden Angehörigen nahegebracht und Tipps zum Umgang mit Demenzerkrankten gegeben.


Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Internetseite der Kliniken Südostbayern AG.

Kontakt

Frau Gruber