Workshop Interkulturelle Sensibilisierung

Jugend, Familie & Soziales
04. August 2016

Kürzlich fand im Landratsamt Berchtesgadener Land der Workshop „Das Eigene und das Fremde – Interkulturelle Sensibilisierung mit Schwerpunkt auf den Bereich Asyl“ statt. Die US-Amerikanische Organisationspsychologin Barbara Heller, seit 23 Jahren wohnhaft in Altötting, leitete den Workshop.

Mit dem Spiel „Gebrochene Quadrate“ stieg Barbara Heller in den Workshop ein. Dabei begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in eine andere Kultur, in der sie weder eine gemeinsame Sprache sprechen, noch über Zeichensprache oder andere Mittel kommunizieren konnten.


Trotz selber Sprache: Die gleiche Aussage könne für eine Person mit einem anderen kulturellen Hintergrund eine ganz andere Bedeutung haben, so Barbara Heller. Die Referentin zeigte auf, dass die Kultur die Software des Geistes sei: diese bestimme das Verhalten in bestimmten Situationen. Die Prägung durch eine andere Kultur bewirke unterschiedliche Weltanschauungen, Wahrnehmungen und Werte. So könne die gleiche Handlung für Personen aus verschiedenen Kulturkreisen eine vollkommen konträre Bedeutung haben, da Dinge und Verhalten unterschiedlich wahrgenommen und so aus einem anderen Blickwinkel gesehen würden.  


Um Vorurteile abzubauen und Missverständnisse zu umgehen, seien Kommunikation, Verständnis und Respekt das Wesentliche im Umgang mit unseren „neuen“, aber auch „alten“ Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ein Miteinander auf Augenhöhe lasse eine erfolgreiche Integration gelingen, fasste Barbara Heller zusammen.

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