Wartebereich des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge Freilassing

Mit Einführung der Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze Mitte September 2015 und täglich ankommender Migranten wurde in Freilassing eine ehemalige leerstehende Möbelhalle zur Notunterbringung umfunktioniert. Seit 1. März 2016 wurde dieser Wartebereich vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vom Landkreis Berchtesgadener Land übernommen. Dort findet sowohl die grenzpolizeiliche Bearbeitung durch die Bundespolizei als auch die Erstregistrierung der Migranten durch das BAMF statt. Täglich können dort mehrere hundert Flüchtlinge aufgenommen und dort bis zu Ihrer Weiterleitung in eine Erstaufnahmeeinrichtung im Bundesgebiet verbleiben.

 

Zunächst kommt ein Großteil der Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen wollen, über die Balkanroute nach Salzburg. Dort werden die Migranten auf dem Gelände der ehemaligen Autobahnmeisterei aufgenommen, um anschließend von der deutschen Bundespolizei mit Bussen nach Freilassing gebracht zu werden. In der ehemaligen Möbelhalle erfolgt dann die grenzpolizeiliche Kontrolle, die medizinische Erstvorsorgung und die Betreuung durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Caritas, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes sowie Einsatzkräften der Bundeswehr.


Nähere Informationen über die aktuelle Situation im Wartebereich Freilassing sind beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg erhältlich.

Personenkontrolle und Identitätsprüfung (Fast-ID)
Medizinische Erstversorgung im BAMF-Wartebereich
Ausgabe von gespendeter Bekleidung
Verpflegungsausgabe durch die Bundeswehr
Kinderbetreuung im BAMF-Wartebereich
Bis zu 250 Flüchtlinge können derzeit kurzzeitig im BAMF-Wartebereich untergebracht werden.