Landratsamt Berchtesgadener Land

Wir sind gerne persönlich für Sie da

Das Landratsamt Berchtesgadener Land bittet für alle persönlichen Erledigungen im Amt um vorherige Terminvereinbarung. Dadurch werden Wartezeiten sowie unnötige Fahrten vermieden. Zudem kann sichergestellt werden, dass die richtigen Ansprechpartner Zeit für Sie haben.

Termine können direkt mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder per Telefon unter +49 8651 773 0 vereinbart werden.

Die Möglichkeit einer Online-Terminvereinbarung besteht für

 

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5 Tipps für ein kühles Zuhause

Umwelt & Natur
30. Juli 2026

Die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad nimmt seit Jahren zu. Besonders in Städten, dicht bebauten Gebieten und Dachgeschosswohnungen steigen die Temperaturen in den Innenräumen oft stark an. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Sommerhitze in Wohnungen und Häusern deutlich reduzieren. Die Energieberatung im Berchtesgadener Landkreis zeigt, worauf es dabei ankommt.


Fünf Tipps gegen Sommerhitze:


1. Richtig lüften – Hitze aussperren statt hereinlassen

Fenster und Türen sollten tagsüber möglichst geschlossen bleiben. Gelüftet wird am besten abends, nachts oder früh morgens, also dann, wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung. Besonders wirksam ist es, nachts mehrere Stunden querzulüften.


2. Sonnenschutz konsequent nutzen – idealerweise von außen

Der größte Teil der Hitze gelangt über die Fenster in die Wohnung. Rollläden oder Raffstores an der Außenseite der Fenster schützen am besten. Sie halten die Sonnenstrahlen ab, bevor sie die Fensterscheiben aufheizen. In Mietwohnungen können helle, reflektierende Innenrollos eine Alternative sein. Sie sind günstig und schnell angebracht.


3. Dachgeschoss besonders schützen

Dachgeschosswohnungen heizen sich bei Hitzewellen besonders stark auf. Eine gute Dämmung schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern auch im Sommer vor Hitze. Wer ein Haus saniert, sollte den Schutz vor Sommerhitze deshalb von Anfang an einplanen.


4. Zusätzliche Wärmequellen reduzieren

Fernseher, Computer oder Drucker erzeugen zusätzlich Wärme. Wer elektrische Geräte komplett ausschaltet, statt sie im Stand-by laufen zu lassen, senkt die Raumtemperatur und spart gleichzeitig Strom.


5. Technische Lösungen gezielt einsetzen

Ventilatoren verbrauchen wenig Strom und bewegen die Luft im Raum. Dadurch fühlt sich die Raumtemperatur angenehmer an. Klimageräte dagegen sind teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Auch Luft-Luft-Wärmepumpen können Räume kühlen. Wer eine technische Lösung plant, sollte sich unabhängig beraten lassen. 


Tipps zum sommerlichen Wärme-& Hitzeschutz erhalten alle Bürgerinnen und Bürger im Berchtesgadener Land kostenfrei in den Beratungsstellen oder der telefonischen Beratung.


Persönliche Termine für Energieberatungen und Checks können direkt über die Verbraucherzentrale, den Kooperationspartner des Landkreises Berchtesgadener Land, vereinbart werden:

Telefon: +49 8651 773 – 132 (direkte Rufumleitung)
E-Mail: energieberatung@lra-bgl.de
Weitere Informationen: www.klimaschutz-bgl.de

 


Allgemeine Tipps zum Hitzeschutz finden Sie unter https://www.lra-bgl.de/gesundheitsamt/